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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Workshop mit Nils Brunsson

Lupe

Nils Brunsson wird am 14. November einzelne Promotionsprojekte mit den Kollegiaten besprechen. In kleiner Runde werden ausgewählte Themen vorgestellt und intensiv diskutiert.

Programm (PDF, 89,3 KB)

Urheberrecht im Netz

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Unser Kollegiat Georg Fischer schreibt bei irights.info über Daft Punk und die Remixkultur.

Workshops am Kolleg: Bridges Over Troubled Water.

Die Konstitution von Netzwerken im Innovationsprozess

Innovation entsteht charakteristischerweise im Zusammenspiel unterschiedlicher Akteure. Die Konstitution von Interaktionen, Beziehungen und Netzwerken ist daher von fundamentaler Bedeutung dafür, wie sich Innovationsversuche entwickeln. Die der Konstitution zugrundeliegenden Prozesse sind jedoch bisher nicht in zufriedenstellendem Maße verstanden. Ziel des Workshops ist es auf diese Forschungslücke bezogene Beiträge zu versammeln und zu diskutieren.

Für den Workshop des Graduiertenkollegs am 13. und 14. Oktober 2016 an der TU Berlin, der von Katharina Scheidgen () und Philip Roth () organisiert wird, ist eine Übersicht über alle auf dem Workshop vorgestellten Beiträge nun auf der Webseite online. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.konstitution-von-netzwerken.de.

 

 

 

Netzwerktreffen im Naturkundemuseum

Mittwoch, 07. September 2016

Lupe

Mitglieder unseres Graduiertenkollegs trafen sich am 7. September im Naturkundemuseum Berlin mit Vertretern des Forschungsbereichs Wissenschaftskommunikation und Wissensforschung um Claudia Göbel (European Citizen Science Association) und diskutierte Fragen des Wissenstransfers und zukünftige Kooperationen. Anschließend gab es eine Führung durch die Sammlung des Naturkundemuseums mit einer Mitarbeiterin der Paläontologie.

 

 

Neue Publikation des Kollegs

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Werner Rammert, Arnold Windeler, Hubert Knoblauch und Michael Hutter (Hrsg.) (2016): Innovationsgesellschaft heute. Perspektiven, Felder und Fälle. Wiesbaden: Springer VS.

Innovation als dauerhafte kreative Anstrengung und systematische Durchsetzung des Neuen gilt als Kerninstitution moderner Wirtschaft. Gegenwärtig beobachten wir eine Ausweitung auf alle Felder, Arten und Phasen der Innovation: Innovationsprozesse – so die These – werden zunehmend reflexiv im Lichte von Informationen über Innovationen gesehen, breiter verteilt von mehr Akteuren und heterogenen Instanzen gestaltet und situativ orientiert an wechselnden und gemischten Leitreferenzen vollzogen. Reflexive Innovation in diesem Sinne wird zur treibenden Kraft der Innovationsgesellschaft.  

Die Beiträge wurden von Antragstellern, Gästen und Gutachtern des DFG-Graduiertenkollegs „Innovationsgesellschaft heute: Die reflexive Herstellung des Neuen“ verfasst.

Zur Verlagshomepage.

 

 

Stellenauschreibung Postdoc

Montag, 01. August 2016

Bei uns am Graduiertenkolleg ist ab November diesen Jahres eine Stelle als Postdoc zu besetzen.

Kennziffer: VI-365/16 (besetzbar ab 01.11.2016 / befristet bis 31.03.2021 / Bewerbungsfristende 31.08.2016)

Die Aufgaben umfassen u.a.:

  • Organisation der Weiterentwicklung der Theorie bzw. Methoden der Innovationsforschung
  • Durchführung eines eigenen Forschungsprojektes (Postdoc) zu einem mit der Themenstellung des Graduiertenkollegs verbundenen Vorhabens mit dem Ziel der Habilitation
  • Mitwirkung an der Gestaltung und Durchführung des Studienprogramms
  • Betreuung und Mentoring der promovierenden Kollegiat(inn)en
  • Mitwirkung bei der Einrichtung und Entwicklung einer Arbeitsgruppe „Innovationsgesellschaft“ zur Entwicklung der These der Innovationsgesellschaft.

Weitere Details zur Bewerbung können hier abgerufen werden: https://tub.stellenticket.de/de/offers/27445/

 

 

Stellenausschreibung Studentische Hilfskraft

Wir suchen ab Oktober eine studentische Hilfskraft: 

http://virtual-prsb.service.tu-berlin.de/AD/Scan/BildAdNAGa.pdf

Bewerbungsschluss ist der 26.08.2016.

 

 

TU-intern berichtet aus dem Kolleg

Die Zeitschrift TU-intern berichtet in der Rubrik 'Junge Wissenschaft' über die Dissertation ("Slamming Science - The New Art Of Old Public Science Communication") unserer erfolgreichen Absolventin Miira Hill. Nachzulesen unter: TU-intern_07

 

 

Disputation von Julian Stubbe

Montag, 18. Juli 2016

Am 18.07.2016 verteidigt unser Stipendiat Julian Stubbe seine Dissertation Articulating Novelty in Science and Art – A Technography of Two Objects. Sie findet im Institutsraum des FH-Gebäudes statt.

- Update - Wir gratulieren Julian Stubbe zu seiner erfolgreichen Disputation!

Graduiertenkolleg verlängert bis 2021!

Freitag, 20. Mai 2016

Der DFG-Bewilligungsausschuss hat sich der Empfehlung der Gutachtergruppe angeschlossen. Damit wird unser Kolleg ab September für weitere viereinhalb Jahre die Innovationsgesellschaft erforschen.

Pressemitteilung der TU Berlin

Pressemitteilung der Senatsverwaltung

 

 

Workshop zur qualitativen Inhaltsanalyse mit Grit Laudel

Montag, 02. Mai 2016

Am 17.05.2016 findet ein vom Graduiertenkolleg und Dr. Grit Laudel (TU Berlin) organisierter Workshop zur qualitativen Inhaltsanalyse statt.

Ziel ist es, neben der Vermittlung von theoretischen und methodologischen Grundlagen, die Potentiale von qualitativen Inhaltsanalysen in praktischen Übungen anhand von im Rahmen der Dissertationsprojekte erhoben Daten aufzuzeigen.

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“One does not simply...”

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Memes zwischen #Originalität und #Viralität

Interdisziplinärer Workshop am 16. und 17.03.2016 an der TU Berlin

Organisiert vom DFG-Graduiertenkolleg “Innovationsgesellschaft heute” in Kooperation mit der Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung (GMM) sowie der HMKW Berlin.

Keynote: Wolfgang Ullrich (Leipzig/Karlsruhe)

Der Workshop ist interdisziplinär ausgerichtet und dem Ziel gewidmet, Memes wissenschaftlich besser verstehen und studieren zu können.

Das Programm und die Abstracts können hier eingesehen werden: https://memestudies.wordpress.<wbr>com/programm/

Kontakt zu den Organisatoren des Workshops:
meme@musikwirtschaftsforschung.de
Georg Fischer (Graduiertenkolleg “Innovationsgesellschaft heute”, TU Berlin)
Lorenz Grünewald (HMKW Berlin / HMTM Hannover)
Michael Servatius (HU Berlin)

Disputation von Miira Hill

Mittwoch, 10. Februar 2016

Am 24.02.2016 verteidigt unsere Stipendiatin Miira Hill ihre Dissertation „Slamming Science. The New Art Of Old Public Science Communication”.

- Update - Wir gratulieren Miira Hill zu ihrer erfolgreichen Disputation!

 

Knowledge in Action

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Neue Formen der Kommunikation in der Wissensgesellschaft am 28./29. Januar


Workshop des DFG-Projekts „Bildkommunikation in der Wissenschaft am Beispiel der Computational Neuroscience“ (Fachgebiet Theorie moderner Gesellschaften) und des Graduiertenkollegs „Innovationsgesellschaft heute“ am 28. und 29. Januar 2016 an der Technischen Universität Berlin. In diesem Workshop werden wir die Frage diskurtieren, welche neuen Formen der Kommunikation und Übersetzung von Wissen sich gegenwärtig in der Wissensgesellschaft herausbilden bzw. wie sich alte Formen wandeln? Die Bearbeitung dieser Frage erfordert Beiträge aus verschiedenen Teilgebieten der Soziologie und verwandter Disziplinen. Das Ziel des Workshops ist, die gesellschaftlichen Voraussetzungen und Konsequenzen der sogenannten Wissensgesellschaft und ihrer wachsenden Kommunikationserfordernisse auf der Grundlage empirischer Fallstudien und gegenstandsbezogener Theoriebildung zu diskutieren.

Programm als PDF (PDF, 942,3 KB)

Der Workshop ist öffentlich. Aufgrund des regen Interesses bitten wir um eine kurze formlose Anmeldung per Mail an Frau Heine () bis zum 22. Januar 2016, damit wir die Teilnehmerzahl abschätzen können. 

Disputation von Fabian Schroth

Mittwoch, 20. Januar 2016

Am 12.02.2016 verteidigt unser Stipendiat Fabian Schroth seine Dissertation The Politics of Governance Experiments. Constructing the Clean Development Mechanism. Sie findet im Institutsraum des FH-Gebäudes statt.

- Update - Wir gratulieren Fabian Schroth zu seiner erfolgreichen Disputation!

Genealogie als Methode der politischen Theorie

In Kooperation mit dem Graduiertenkolleg veranstaltet die AG Politische Theorie der Deutschen Nachwuchsgesellschaft für Politik- und Sozialwissenschaft (DNGPS) am 15. und 16. Januar 2016 einen Workshop zur Genealogie als Methode der politischen Theorie am Institut für Soziologie. Eingeladen sind u. a. auch die beiden Referenten Prof. Dr. Martin Saar der Uni Leipzig und Dr. Frieder Vogelmann von der Uni Bremen.

Jannis Hergesell erhält Preis für die beste Masterarbeit 2015

Mittwoch, 09. Dezember 2015

Jannis Hergesell, seit April 2015 Stipendiat am Graduiertenkolleg, erhielt am 2. Dezember 2015 für seine Masterarbeit „Soziogenetische Dispositive der Pflegefiguration - zur soziohistorischen Entwicklung der Krankenpflege in Deutschland“ den Preis für die beste Masterarbeit 2015 des Studiengangs Soziologie (Fak. VI, TU Berlin). Die Preisverleihung fand im Rahmen des Fakultätstages der Fakultät VI durch Prodekan Prof. Jörg Stollmann statt. Herzlichen Glückwunsch!

Land.Schafft.Zukunft.

Montag, 14. Dezember 2015

Stipendium für die Förderung ländlicher Räume

Auf Einladung des Graduiertenkollegs tagt am Freitag, 18. Dezember 2015 eine Projektgruppe der Schader Stiftung am Institut für Soziologie der TU Berlin.

Diese arbeitet an einem Entwurf für das Stipendienprogramm "Land.Schafft.Zukunft", das die Entwicklung und Umsetzung zukunftsweisender Gesellschaftsentwürfe in ländlichen Regionen fördern soll. Das Konzept ist im Rahmen des diesjährigen Sommercamps "Neue Verantwortungen – Gesellschaft, Gemeinwohl, Gestaltung" der Schader Stiftung entstanden, das vom 30. Juli bis zum 2. August 2015 in Darmstadt stattfand. Daran wirkten auch Prof. Dr. Martina Löw und unser Stipendiat Henning Mohr mit.

Lecture: Cittaslow – an innovative network of small urban centres

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The Graduate School welcomes Pier Giorgio Oliveti (Secretary General Cittaslow International).

In 1999 the international network Cittaslow – Rete internazionale delle città del buon vivere (International Network of Cities Where Living is Easy) was founded in Italy. Today there are more than 200 member cities in 30 countries around the world. Member cities are small urban centres with less than 50.000 inhabitants. The idea of the “slow” movement is considered a direct response to a widely felt acceleration within society against the background of globalization. Cittaslow seeks to adapt the idea of “slow” to an urban dimension. Member cities of Cittaslow try to propose an alternative urban model with a slow rhythm based on local economy and handicraft, ecological sustainability, local identity, enhancement of local history and culture. The association actively supports new technological ideas, a way to help develop a place into a qualitatively better direction or foster local potentials.

Why do smaller cities decide to develop in a slow manner?  Is “slow” a simply retrospective idea or does it lead to innovative urban development? Isn’t it a contradiction to be critical to globalization on the one hand and to create an urban network all around the world on the other hand?

These and more questions can be discussed with Pier Giorgio Oliveti, Secretary General of Cittaslow International.

Everyone interested is very welcome to join us for this public lecture and discussion. 

When: 25.11.2015, 18-20 Uhr

Where: Room FH 919, TU Berlin, Fraunhoferstr. 33-36, 10587 Berlin

Vortrag im "Salon für Ästhetische Experimente"

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Zeichen – Körper – Instrument: Über das Entstehen technologischer Artefakte

Stipendiat Julian Stubbe hält einen dialogischen Vortrag mit dem Künstler Ralf Baecker. Im Rahmen seines Dissertationsprojektes begleitete Stubbe die Genese einer Kunstinstallation Baeckers und vergleicht dessen künstlerische Arbeit mit der Konstruktion einer wissenschaftlichen Roboterhand. Im Rahmen des Salons für Ästhetische Experimente der Graduiertenschule der UdK, Berlin, halten beide einen dialogischen Vortrag. Gemeinsam betrachten Baecker und Stubbe aus sehr unterschiedlichen Perspektiven die Entstehung technologischer Artefakte. Dabei liegt der Fokus auf den Wechselbeziehungen zwischen Empirie und Theorie. Ralf Baecker zeigt unter anderem Einblicke in seine künstlerische Praxis, die an der Schnittstelle zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie angesiedelt ist. Julian Stubbe berichtet aus seinem ethnographischen Vergleich wie technische Objekte zu sinnhaften Zeichen werden, wie ihre materiell-körperliche Widerständigkeit Handeln beeinflusst und wie sie als epistemische Instrumente wirken. 

Wann?
14. September 2015, 19Uhr

Wo?
Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin

Weitere Infos

Disputation von Sören Petersen

Freitag, 07. August 2015

Am 20.08.2015 verteidigt unser Stipendiat Sören Petersen seine Dissertation „Four Studies on the Empirical Economics of Patenting and Standardization”. Sie findet im Raum 4.064 des MAR Gebäudes (Marchstraße 23) statt.
Im Anschluss sind die Gäste zu einem kleinen Umtrunk eingeladen - um vorherige Anmeldung wird gebeten: - Update - Wir gratulieren Sören Petersen zu seiner erfolgreichen Disputation!

Felix Maas erhält den Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien 2015

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Felix Maas, seit April 2015 Stipendiat am Graduiertenkolleg, erhielt am 30. Juni 2015 für seine Masterarbeit „Integrationsdiskurs und Integrationspolitik im Kontext der Stadt“ den Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien 2015.Die Preisverleihung fand im Augsburger Rathauses  durch Bürgermeister Dr. Stefan Kiefer, die Präsidentin der Universität Augsburg, Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel und der 1. Vorsitzenden vom Forum interkulturelles Leben und Lernen e.V. (FiLL) Dr. Peter Lindner statt.

Der Preis wird jährlich von der FiLL ("Forum Interkulturelles Leben und Lernen"), der Universität Augsburg und der Stadt Augsburg in den Kategorien Hauptpreis und Förderpreis vergeben und ist mit 5000 bzw. 1500 Euro dotiert. Der Preis richtet sich an wissenschaftliche Studien aller Fachrichtungen, die einen substantiellen Beitrag zum Thema "Interkulturelle Wirklichkeit in Deutschland: Fragen und Antworten auf dem Weg zur offenen Gesellschaft" leisten. Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Infos

Internationale Konferenz "Innovation Society Today - Theoretical and Empirical Challenges"

Lupe

Vom 10. bis 12. Juni 2015 richtete das Graduiertenkolleg eine internationale Konferenz zum Thema „Innovation society today. Theoretical and empirical challenges“ an der TU Berlin aus.

  Zu Gast waren u. a. Susan Silbey (MIT Cambridge), Stephen Barley (Stanford University), Steve Fuller (University of Warwick), Benoît Godin (Université d‘avant-garde, Montréal) und Hans Joas (HU Berlin). Zudem haben Marco Jöstingmeier (TU Berlin), Julian Stubbe (TU Berlin) und Arnold Windeler (TU Berlin) die Konferenz durch weitere Vorträge bereichert.

  In dem internationalen Rahmen der Konferenz wurde die bisherige Forschung am Kolleg ausgewertet und künftige Forschungsperspektiven diskutiert.

  Hier finden Sie das Programm der Konferenz. (PDF, 84,3 KB)    

Impressionen von der Konferenz "Innovation Society Today"

Lecturer: Stephen Barley
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Vortragender: Arnold Windeler
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Lecturer: Hans Joas
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On the right: Julian Stubbe
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Lecturer: Stephen R. Barley
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Foreground: Benoît Godin / Background: Robert Schmidt
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On the right: Arnold Windeler
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From left: Marco Jöstingmeier / Benoît Godin / Susan S. Silbey
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Lecturer: Susan S. Silbey
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Lecturer: Stephen R. Barley
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Lecturer: Steve Fuller
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Lecturer: Benoît Godin
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Begrüßung der neuen StipendiatInnen

Donnerstag, 02. April 2015

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Am 1. und 2. April 2015 wurden die zwölf neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten am Graduiertenkolleg begrüßt. Neben einer thematischen Einführung durch den Sprecher des Kollegs, Prof. Dr. Arnold Windeler, erhielten sie hier die Gelegenheit, ihr neues Arbeitsumfeld der nun beginnenden drei Jahre kennenzulernen und erste Gespräche mit den Professorinnen und Professoren des Kollegs sowie den Stipendiatinnen und Stipendiaten der ersten Kohorte zu führen.

Wir wünschen allen neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten eine interessante und innovative Zeit an unserem Kolleg!

Bilder der Einführungsveranstaltung

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Internationale Konferenz: "Innovation society today. Theoretical and empirical challenges"

Dienstag, 28. April 2015

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Zum Abschluss der ersten drei Jahre richtet das Graduiertenkolleg vom 10. bis 12. Juni eine internationale Konferenz zum Thema „Innovation society today. Theoretical and empirical challenges“ aus. Vortragende sind:

Stephen R. Barley (Stanford University), Steve Fuller (University of Warwick), Benoît Godin (L'Institut national de la recherche scientifique), Hans Joas (Humboldt Universität zu Berlin), Marco Jöstingmeier (Technische Universität Berlin), Susan S. Silbey (Massachusetts Institute of Technology), Julian Stubbe (Technische Universität Berlin), sowie Arnold Windeler (Technische Universität Berlin).

Ziel der Konferenz ist es, die bisherige Forschung am Kolleg auszuwerten und künftige Forschungsperspektiven zu diskutieren. 

Eine PDF-Version des Programms der Konferenz finden Sie hier (PDF, 85,3 KB).

Die Teilnahme an der Konferenz erfolgt auf Einladung. 


Klausurtagung 2015

Donnerstag, 05. Februar 2015

Jan Hussels
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Am 22. und 23. Januar fand unsere Klausurtagung am Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin (WZB) statt, auf der die Facetten von Reflexivität und die Bedeutung des Feldkonzepts intensiv diskutiert wurden. Im Mittelpunkt standen dabei die Ergebnisse aus den Dissertationsschriften der StipendiatInnen.


In zwei parallelen Tracks (1. "Facetten der Reflexivität im Kontext der Innovationsgesellschaft" und 2. "Bedeutung von Feldgrenzen im Kontext der Innovationsgesellschaft") wurden von den KollegiatInnen erstens zentrale Ergebnisse der eigenen Arbeiten vorgestellt und zweitens ein Bezug auf das Track-Thema hergestellt.

Weiteren Informationen zur Klausurtagung: hier

 

 

Dzifa Ametowobla wechselt zum Fachgebiet Organisationssoziologie

Sonntag, 28. Dezember 2014

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Zum Wintersemester 14/15 wechselt Dzifa Ametowobla an den Lehrstuhl für Organisationssoziologie und ist dort fortan als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Lehraufgaben tätig. Im laufenden Semester betreut sie die Veranstaltungen "Einführung in die Organisationssoziologie" und "Organisation und Technik". Mit ihrem aktuellen Dissertationsprojekt "Innovation durch Musterlösungen. Die reflexive Entwicklung von Organisationsmodellen in standardisierten Softwareprodukten" bleibt Dzifa Ametowobla dem Graduiertenkolleg als assoziiertes Mitglied erhalten.

 

Neue Besetzung am Kolleg

Montag, 07. Juli 2014

Seit erstem April gab es eine Reihe von personellen Veränderungen im Graduiertenkolleg, die mit der Vollversammlung am 1. Juli 2014 abgeschlossen wurde:

Arnold Windeler ist zum neuen Sprecher des Kollegs gewählt worden.
Nina Baur wurde neu in den Sprecherkreis aufgenommen. Werner Rammert und Michael Hutter verlassen den Sprecherkreis, bleiben dem Kolleg jedoch weiterhin in beratender Funktion erhalten.

Susann Schmeißer koordiniert seit Juni 2014 das Graduiertenkolleg als Nachfolgerin von Thomas Crowe. Uli Meyer ist seit April 2014 neuer PostDoc am Kolleg und löste Jan-Hendrik Passoth ab.

Die Vollversammlung dankt Werner Rammert für seine hervorragende Arbeit als Sprecher des Kollegs und Michael Hutter für seine immer hilfreiche Unterstützung als Mitglied im Sprecherkreis.


Visiting Fellows am Graduiertenkolleg

Donnerstag, 08. Mai 2014

 

Das Graduiertenkolleg „Innovationsgesellschaft heute“ freut sich drei Gastwissenschaftler in seinen Reihen begrüßen zu dürfen.

Mit Helena Webb (King’s College London, UK), Cesare Riillo (STATEC, Luxemburg), Laurie Waller (Goldsmiths, University of London, UK) stehen uns bis Anfang Juni weitere Experten in den Bereichen Technologie, Politik und Industrie zur Seite. Anzutreffen sind unsere Visiting Fellows am IfS im Raum FH 822.

Das Graduiertenkolleg als Inspiration kreativer Werke

Donnerstag, 07. November 2013

Jäger und Sampler. Kreativität und Innovation am Beispiel des Samplings” - so lautet der Titel der Diplomarbeit von Georg Fischer, die im Sommer diesen Jahres am Institut für Soziologie der TU eingereicht wurde.

Dass Innovationen hauptsächlich aus der anschlussfähigen Beziehung des Neuen zum Alten erfolgen und die musikalische Praxis des Samplings dabei ein geniales Beispiel für diese Cut-and-Paste-Kultur ist, fand auch die Hamburger "Forschungsboutique für strategische Innovation".

Für deren Blog verfasste Georg Fischer eine Kurzfassung seines Werkes und lobte dabei seinen ehemaligen Arbeitgeber, das Graduiertenkolleg "Innovationsgesellschaft heute", als Inspiration.

Internationale Konferenz "Struggling with Innovations?" vom 7. bis 8. November 2013

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Das DFG-Graduiertenkolleg Innovationsgesellschaft heute ist Mitveranstalter der internationalen Konferenz "Struggling with Innovations? Social Innovations and Conflicts in Urban Development and Planning" zusammen mit dem Leibniz Institute for Regional Development and Structural Planning. Weitere Informationen zur Konferenz befinden sich hier auf der Webseite und im Konzept der Veranstaltung (pdf). 

 

 

Workshop mit Jörg Strübing zu Grounded Theory und Situationsanalyse am 26. und 27. September 2013

Workshop mit Jörg Strübing zu Grounded Theory und Situationsanalyse am 26. und 27. September 2013

Kurz vor Beginn des Wintersemesters organisiert das DFG-Graduiertenkolleg "Innovationsgesellschaft heute" einen zweitägigen Workshop mit Jörg Strübing, der als Professor für Soziologie an der Universität Tübingen zu qualitativ-interpretativen Methoden der empirischen Sozialforschung arbeitet. Der Schwerpunkt des Workshops liegt in der Entwicklung und Stärkung methodologischer und forschungspraktischer Kompetenzen im Bereich der Grounded Theory und der Situationsanalyse.

Zusammen mit Jörg Strübing vertiefen die Stipendiatinnen und Stipendiaten des Kollegs ihre Kenntnisse im Bereich der Grounded Theory und gehen anschließend der Frage nach, welche der besprochenen methodologischen Fragestellungen und Herangehensweisen für ihre eigenen Projekte verwendet werden können.

Zuletzt erschienen: Jörg Strübing (2013): Qualitative Sozialforschung. Eine komprimierte Einführung für Studierende, München: Oldenbourg Verlag

 

 

Vortrag von Karin Knorr-Cetina am 11.6.2013

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Zusammen mit dem Fachgebiet Allgemeine Soziologie hat das DFG-Graduiertenkolleg "Innovationsgesellschaft heute" Karin Knorr-Cetina (Universität Konstanz und University of Chicago) für einen Vortrag gewinnen können. Der Titel ihres Vortrags lautet: "Intuitionist Theorizing "

Termin: Dienstag, den 11.6.2013, 16-18 Uhr

Raum FH 919 (9. OG), Fraunhoferstr. 33-36, 10587 Berlin

Weitere Informationen zur Referentin finden Sie unter folgendem Link.

 

 

1. Jährliche Sommerschule am Kolleg: 5.-7. Juni 2013

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Unter dem Motto "Reflexive Innovation" fand vom 5. bis 7. Juni 2013 die erste jährliche Sommerschule des Graduiertenkollegs "Innovationsgesellschaft heute" statt. Als Gäste waren Elena Esposito (Universita degli Studi di Modena e Reggio Emilia, Italien) und Christine Leuenberger (Cornell University, USA) eingeladen. Neben dem Rahmenthema Reflexivität wurden in den Workshops und Vorträgen vor allem die Verhältnisse zwischen Innovation und Wissen (Christine Leuenberger) sowie zwischen Innovation und Neuheit (Elena Esposito) fokussiert.

 

 

Workshop mit Lucy Suchman am 27.5.2013

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Mittlerweile ist es nun wieder einige Tage her, aber auch diesen Workshop wollen wir niemandem vorenthalten. Am 27. Mai 2013 war Lucy Suchman von der Lancaster University bei uns am Graduiertenkolleg zu Gast. Im Rahmen eines zweistündigen Workshops hatten wir Stipendiat/-innen 3 ausgewählte Dissertationsprojekte mir ihr besprochen und uns dabei unter anderem mit dem Begriff der Reflexivität auseinandergesetzt. Im Anschluss an diese Diskussionen erhielten wir außerdem die Gelegenheit mit ihr gemeinsam einen ihrer aktuelleren Texte zu diskutieren: „Anthropological Relocations and the Limits of Design“ (2011). Das Graduiertenkolleg dankt Lucy Suchman ganz herzlich für Bereitschaft, sich mit uns jungen Nachwuchsforscher/-innen angeregt auszutauschen und uns zahlreiche Anregungen für das weitere Vorankommen mitzugeben.

 

 

Workshop mit Neil Fligstein am 27.03.2013

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Am 27. März 2013 war Neil Fligstein von der UC Berkeley zu Gast am Graduiertenkolleg, um im Rahmen eines zweistündigen „Question & Answer“ Workshops über sein aktuelles Buch „A theory of fields“ (2012, zusammen mit Doug McAdam) zu diskutieren. Nach seiner kurzen Einführung in die wesentlichen theoretischen Konzepte und deren Zusammenhänge ging es im Gespräch insbesondere darum, die Anwendbarkeit der „strategic action fields“ auf die Fragestellungen des Graduiertenkollegs sowie der einzelnen Promotionsvorhaben zu ermitteln. Ein Dank geht an dieser Stelle auch an David Brady vom Wissenschaftszentrum Berlin (WZB), der Neil Fligstein federführend nach Berlin eingeladen hat und so die Durchführung des Workshops erst ermöglichte.

 

 

Impressionen vom Institutstag am 15.02.2013

Am Freitag, den 15. Februar 2013, fand die Eröffnungsfeier am neuen Standort des Instituts für Soziologie IfS und des DFG-Graduiertenkollegs "Innovationsgesellschaft heute" in der Fraunhoferstraße statt. Knapp 200 Gäste, darunter auch viele Absolventen, Freunde und Ehemalige des Instituts, nahmen an den Vorträgen von Hans-Georg Soeffner (Konstanz/Essen) und Hartmut Rosa (Jena) teil. Für musikalische Untermalung der Vorträge sorgten die Klangkünstler der Stereo ICs mit ihren teils selbsgebauten Synthesizern. Beim anschließenden Empfang gab es schließlich Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, die eigens angefertigten Plakate der Fachgebiete zu begutachten oder einer kleinen Filmvorführung des Regisseurs und Filmemachers Roman Pernack beizuwohnen. Die Fotos vermitteln einen Eindruck dieses gelungenen Abends.

Bilder

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Workshop mit Prof. Julia Black, London School of Economics

Das Graduiertenkolleg veranstaltete am 01.02.2013 einen Workshop mit Prof. Julia Black von der London School of Economics (LSE). Hierbei stand insbesondere das Thema Regulierung im Fokus der Diskussion. Neben einen zweistündigen Workshop wurden dabei auch konkrete Dissertationsvorhaben der Graduierten mit Frau Black diskutiert. Wer sich für Fragen des Zustandekommens, der Legitimierung sowie einer tiefergehenden Analyse zentraler vs. dezentraler Regulation interessiert, dem seien die Artikel „Legitimacy and the competition for regulatory share, (2009)“ sowie „Critical reflections on regulation, (2002)“ ans Herz gelegt, welche beide auf der Internetseite von Prof. Black frei verfügbar sind.

Eröffnungsfeier des Instituts für Soziologie und des Graduiertenkollegs „Innovationsgesellschaft heute“

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am Freitag, den 15. Februar 2013, 16 – 18 Uhr im IfS (Fraunhoferstr. 33-36, 10587 Berlin, 3. OG Seminarraumetage). Hauptredner werden Hans-Georg Soeffner (Konstanz/Essen) und Prof. Dr. Hartmut Rosa (Jena) sein, deren Vorträge musikalisch begleitet werden. Im Anschluss an die Vorträge wird ein Empfang stattfinden. Für weitere Informationen sowie zur Anmeldung www.soz.tu-berlin.de/instituts      

Sören Petersen gewinnt den DIN-Preis 2012

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Am 29. November 2012 wurden im Rahmen der Festveranstaltung „Weltfaktor Normung“ des Deutsches Institut für Normung DIN e. V. insgesamt sechs Preise verliehen. Hierbei wurde Sören Simon Petersen (li.), Stipendiat des DFG-Graduiertenkollegs "Innovationsgesellschaft heute", mit seiner Arbeit „Die Interrelation von Patenten und Normen im Strategischen Technologie- und Patentmanagement“ in der Kategorie "Junge Wissenschaft" mit einem 1.000 Euro dotierten Preis geehrt. Weitere Informationen zur Verleihung finden sich auf der Internetpräsenz des Deutschen Instituts für Normung DIN e. V.

Umzug des Graduiertenkollegs

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Zusammen mit dem Institut für Soziologie (IfS) zieht das Graduiertenkolleg "Innovationsgesellschaft heute" im September 2012 um. Zum 1. Oktober 2012 wird der Umzug an den neuen Standort in der Fraunhoferstr. 33-36, 10587 Berlin offiziell abgeschlossen sein. Die neuen Adressen unserer KollegiatInnen und Mitglieder werden in Kürze aktualisiert und auf dieser Seite zu finden sein. Die Telefonnummern und Emailadressen bleiben erhalten. Für weitere Informationen folgen Sie bitte diesem Link.

 

Erste Klausurtagung des Graduiertenkollegs im Wissenschaftszentrum Berlin

Am 10. Juli 2012 fand im Wissenschaftszentrum die erste Klausurtagung des DFG-Graduiertenkollegs "Innovationsgesellschaft heute" statt. Nach einer Einführung von Jan-Hendrik Passoth wurden in drei Workshops von den KollegiatInnen, den Antragstellern und assoziierten ProfessorInnen Forschungsfragen, Perspektiven und Strategien des Kollegs ausgelotet und erarbeitet. Im daran anschließenden Wrap-Up wurden die Ergebnisse der Workshops vorgestellt und intensiv besprochen, bevor es in die große Abschlussdiskussion und schließlich zum gemeinsamen Abendessen ging. Die Fotos vermitteln einen Eindruck von der Klausurtagung. In den drei problemorientierten Workshops wurden zentrale Forschungsfragen der Promotionsprojekte sowie kollegspezifische Fragen zu Interdisziplinarität und Publikationstätigkeiten, zu künftigen Veranstaltungen sowie zur Außendarstellung diskutiert.

In einem ersten Workshop standen methodische und forschungspraktische Aspekte im Mittelpunkt. Ausgangspunkte waren die unterschiedlichen Innovationskonzepte der beteiligten Disziplinen und die These, dass sich in unterschiedlichen Bereichen und auf unterschiedlichen Aggregationsebenen der modernen Gesellschaft Innovationspraxis, Innovationsdiskurse und Innovationsregime so beschreiben lassen müssen, dass gerade die Unterschiede herausgearbeitet werden können. Welcher analytische Begriff von Innovation lässt sich mit der Vielfalt an Innovationsphänomenen in den verschiedenen Feldern und auf den unterschiedlichen Ebenen verbinden? Und wie lassen sich vergleichbare Kriterien ausmachen, mit denen es möglich ist, der Frage nachzugehen, ab wann etwas jeweils als Innovation bezeichnet werden kann?

Ein zweiter Workshop beschäftigte sich mit der Rolle von Materialität für Innovationen: Von Innovationen in den klassischen Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft/Technik wird häufig angenommen, dass sie an physische Objekte gebunden sind, ganz gleich, ob es sich um eine Produktinnovation handelt, bei der das Innovationsobjekt verändert wird, oder um eine Prozessinnovation, bei der das Herstellungsverfahren variiert wird. In anderen Zusammenhängen wird mit Innovation vornehmlich die Herstellung neuer Praktiken oder die Entwicklung neuer diskursiver Formen bezeichnet. Zudem lassen sich in all diesen Bereichen auch Herstellungsprozesse neuer Objekte und neuer Praktiken beobachten, die von den beteiligten Akteuren gerade nicht als Innovationen beschrieben werden – etwa im Design oder in der Kunst, wo die Innovationssemantik der Kreativität und der Umwälzung eher als Negativfolie benutzt wird. Eine der Schwierigkeiten, diese unterschiedlichen Phänomene vergleichend in den Griff zu bekommen, hängt mit dem unzureichend ausgearbeiteten Materialitätskonzept in der Innovationsforschung zusammen.

Zuletzt beschäftigte sich ein Workshop mit der Frage, ob sich die Kennzeichnung der „reflexiven Innovationsgesellschaft“ als tragfähige Zeitdiagnose eignet. Schließlich geht mit ihr die These einher, dass es sich nicht nur um eine wissenschaftliche Beschreibung handelt, sondern sich auch die moderne Gesellschaft selbst als durch Innovation und das Wissen um Innovation geprägt beobachtet. Gerade deshalb weisen Innovationen heute einen enormen Mobilisierungscharakter auf: Ob als Idee, als materialisiertes Artefakt oder als Thema von Kommunikation, der Innovationsimperativ stellt sowohl innerwissenschaftlich als auch zwischen den einzelnen Gesellschaftsbereichen eine verbindende Referenz dar. Zu klären, ob sich mit Hilfe des Begriffs der reflexiven Innovationsgesellschaft ein Blickwinkel eröffnet, mit dem verschiedene Beobachtungen von empirischen Phänomenen vergleichend gebündelt werden können, ist eine der Aufgaben des Graduiertenkollegs.

(Dieser Text ist eine leicht überarbeitete und gekürzte Fassung des Konferenzberichts von Jan-Hendrik Passoth und Jessica Stock, erschienen in: WZB Mitteilungen 137, September 2012, S. 46-8. Die vollständige Publikation kann hier heruntergeladen werden.)

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Das DFG-Graduiertenkolleg "Innovationsgesellschaft heute"

Pressemitteilung der TU Berlin von Montag, 23. Mai 2011, Medieninformation Nr. 149/2011

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beschloss im Mai die Einrichtung des Graduiertenkolleg (GRK) „Innovationsgesellschaft heute: Die reflexive Herstellung des Neuen“. Sprecher des neuen Kollegs ist Prof. Dr. Werner Rammert vom Institut für Soziologie der Technischen Universität Berlin. Die DFG-Förderung bezieht sich auf viereinhalb Jahre.

Innovation prägt die moderne Gesellschaft seit ihrem Beginn. Gegenwärtig verändert Innovation jedoch ihren Charakter: Sie wird bewusst und beschleunigt betrieben. An ihrer Herstellung sind immer mehr Bereiche der Gesellschaft beteiligt. Und sie wird tendenziell überall zum Handlungsimperativ, nicht nur in der Wirtschaft. Die Erneuerungsfähigkeit der Gesellschaft insgesamt ist das gegenwärtige Problem. Hier setzt das Graduiertenkolleg 1672 „Innovationsgesellschaft heute: Die reflexive Herstellung des Neuen“ an. Es setzt einen deutlich sichtbaren sozialwissenschaftlichen Akzent im Rahmen der bestehenden Forschungsaktivitäten der TU Berlin, deren Schwerpunktbereiche sich am gesellschaftlichen Innovationsbedürfnis orientieren und Forschungskompetenz in interdisziplinären Innovationszentren bündeln.

Mit dem erweiterten Begriff „gesellschaftlicher Innovation“ erschließt sich das Kolleg über den gängigen ökonomischen Begriff hinaus einen breiten sozialwissenschaftlichen Zugang zum Thema. Die zentrale Frage des Kollegs lautet: Wie reflexiv wird das Neue heute hergestellt, an welchen verschiedenen Orten und unter Beteiligung welcher verschiedenartiger Akteure? Untersucht werden sollen sowohl die Praktiken an den Orten, wo überall Neuerung betrieben wird, wie auch die Orientierungen an ökonomischen, ökologischen oder ästhetischen Kriterien der Bewertung von Kreativität und Innovativität in den öffentlichen Diskursen. Gegenstand von Fall- und Vergleichsstudien sind die Strukturen und institutionellen Prozesse in den ausgewählten Innovationsfeldern Wissenschaft und Technik, Industrie und Dienstleistungen, Kunst und Kultur sowie politischer Steuerung und räumlich-sozialer Planung.

Das neue Graduiertenkolleg wird wesentlich vom Institut für Soziologie getragen. Es stellt 7 der 16 Antragsteller. Daneben sind zahlreiche Institute der Sprecherhochschule TU Berlin und auch weitere wissenschaftliche Einrichtungen beteiligt. Die Partner im Einzelnen:

  • Institut für Soziologie der TU Berlin 
  • Institut für Technologie und Management der TU Berlin 
  • Institut für Philosophie, Wissenschaftstheorie, Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Berlin 
  • Institut für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung der TU Berlin 
  • Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin 
  • Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung, Erkner 
  • Wissenschaftszentrum Berlin 
  • Forschungs- und Entwicklungsinstitut der Deutschen Telekom und der TU Berlin (Deutsche Telekom Laboratories)
  • Universität der Künste

Das Graduiertenkolleg wird im April 2012 die ersten Promotionsstudierenden aufnehmen. Die genaue Höhe der Fördersumme steht noch nicht fest, liegt jedoch deutlich über 2 Millionen Euro. Die DFG beschloss im Mai die Einrichtung von insgesamt 18 neuen Graduiertenkollegs, die mit etwa 60 Millionen Euro gefördert werden.

     

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