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TU Berlin

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Innovationsgesellschaft heute

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Die reflexive Herstellung des Neuen

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AKTUELLES

Das Graduiertenkolleg begrüßt Mahendra Shahare als Visiting Fellow

Wir freuen uns, ab November Mahendra Shahare als Visiting Fellow begrüßen zu dürfen. Mahendra ist Doktorand am Department of Humanities and Social Sciences des Indian Institute of Technology in Delhi, Indien. Er hat einen Master-Abschluss in Produktdesign (IISc Bangalore, Indien) und einen weiteren Master in Philosophie der Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft der Universität Twente, Niederlande. In seinem Dissertations­projekt untersucht er aus

© Mahendra Shahare

der Perspektive einer Soziologie der Erwartungen die Entstehung eines neuen Forschungsgebietes (Synthetische Biologie). Während seines Forschungsaufenthaltes am Graduiertenkolleg möchte Mahendra untersuchen, wie die „Do It Yourself (DIY-bio)“-Bewegung Innovationsfelder und soziale Prozesse, die Reflexivität erzeugen, erweitert.

Mahendra wird bis Ende Januar am Kolleg sein.

Das Graduiertenkolleg begrüßt Dr. Judith Igelsböck als Visiting Fellow

Wir freuen uns, ab November Judith Igelsböck als Visiting Fellow begrüßen zu dürfen. Judith studierte Soziologie und Wissenschafts- und Technikforschung an der Universität Wien. Seit 2016 arbeitet sie als Postdoc im Post/Doc Lab Reorganizing Industries des MCTS. Dort erforscht sie derzeit gemeinsam mit Kolleg*innen vom Institut Mines-Télécom (IMT) in Frankreich, wie sich industrielle Grenzen im Zuge der Digitalisierung auflösen, verschieben oder

© Anna Montemayor

reartikulieren. Seit Oktober 2018 leitet sie darüber hinaus das Projekt ‘Drehbücher der Innovation’ am Linz Institute of Technology (LIT) der Johannes Keppler Universität Linz (JKU), das sich der empirischen Erkundung isomorpher Tendenzen in der Organisation von Innovationsaktivitäten sowie den Möglichkeiten der künstlerischen Intervention in eben diese widmet. Judith hat in einer Reihe von soziologischen Forschungsfeldern gearbeitet, unter ihnen Mensch-Computer-Interaktion, Wissenschaftsforschung und Arbeitsforschung. Ihrem Faible für künstlerische Forschung kommt sie derzeit vor allem im Experimentieren mit Verbindungslinien zwischen dem Theater und der Innovationsforschung nach.

Judith wird bis Ende Januar am Kolleg sein.

15th IRS International Lecture mit Chris Gibson (University of Wollongong, Australia) in Kooperation mit dem Graduiertenkolleg

Am 20. November 2019 von 16-18 Uhr findet die 15th IRS International Lecture on Society and Space mit Chris Gibson (University of Wollongong, Australia) zu “Experiments at the edge: ecological crisis, resource security, and core-periphery dynamics in global production networks” statt, welche vom IRS in Kooperation mit dem SFB „Re-Figuration von Räumen“ und dem Graduiertenkolleg ausgerichtet wird.

Interessierte sind herzlich eingeladen!
Weitere Infos und Hinweise zur Registrierung finden sich hier.

Summer School ‘Innovation and Its Others: Neglected aspects of creative destruction’

Am 21. und 22. Juni 2019 fand am Institut für Soziologie der TU Berlin die vom Graduiertenkolleg ‚Innovationsgesellschaft heute‘ organisierte Summer School zum Thema ‚Innovation and Its Others: Neglected aspects of creative destruction‘ statt. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass sich das wissenschaftliche Studium von Innovation(en) weitestgehend durch einen ‚pro-innovation bias‘ auszeichnet, mithin Innovationen als grundsätzlich wünschenswert ansieht, entsprechende Widerstände grundsätzlich als Abweichung thematisiert und die negativen Effekte von Neuerungen nicht oder nur unzureichend analysiert. Die Summer School wollte eben diese bis dato weitestgehend vernachlässigten Aspekte der Innovationsforschung zum Thema machen. Vor diesem Hintergrund hatten die Mitglieder des Graduiertenkollegs am ersten Tag der Summer School die Möglichkeit, an einem von Prof. Martin Bauer von der London School of Economics einerseits, von Prof. Benoît  Godin vom Institut National de la Recherche Scientifique in Montréal andererseits geleiteten Workshop teilzunehmen. Die Workshops befassten sich mit dem Phänomen und analytischen Potenzial von Widerstand gegenüber Innovationen (Bauer) sowie mit der terminologischen Geschichte des Innovationsbegriffs und dessen (historischer) Kontingenz (Godin). In beiden Workshops wurden zunächst Kerntexte der Workshopleiter diskutiert, um die dort zu findenden Kernaussagen auf die Forschungsprojekte der Teilnehmer*innen zu beziehen.

            Aufbauend auf den Workshops des ersten Tages fand am zweiten Tag der Summer School eine Konferenz mit Keynotes von Martin Bauer und Benoît Godin sowie mit Präsentationen von Mitgliedern des Graduiertenkollegs statt. Martin Bauer stellte dabei in seinem Vortrag eine funktionale Analogie von Widerstand und Schmerz ins Zentrum und verdeutlichte damit die analytische Fruchtbarkeit des Studiums von Widerstandspraktiken für das Verständnis von Innovationsphänomenen. Benoît Godin präsentierte in seinem Vortrag die lange und wechselhafte Geschichte des Innovationsbegriffs und zeigte auf diese Weise, dass die derzeitige dominante Stellung des Innovationsbegriffs in der Gegenwartsgesellschaft und dessen positive Konnotation keineswegs selbstverständlich sind. Die Präsentationen der Mitglieder des Graduiertenkollegs konnten wiederum zeigen, dass ‚das Andere‘ der Innovationsforschung produktive Fragestellungen und Perspektiven auf Innovationsphänomene ermöglicht und hier noch viel Forschungsbedarf besteht.

Bericht zum Workshop zu Theoretischer Empirie mit Prof. Herbert Kalthoff

Am 04. und 05. Juli 2019 fand im Rahmen des Graduiertenkollegs ‚Innovationsgesellschaft heute‘ am Institut für Soziologie der TU Berlin ein zweitägiger Workshop mit Prof. Dr. Herbert Kalthoff zum Thema ‚Theoretische Empirie‘ statt. Hauptgegenstand des Workshops war das Verhältnis von Theorie und Empirie mit Blick auf den Forschungsprozess in Projekten, die mit qualitativen, vor allem ethnographischen Ansätzen arbeiten. Ausgangspunkt war die grundlegende Einsicht, dass empirische Forschung immer mit theoretischen (Vor-)Annahmen operiert – seien dies wissenschaftliche Theorien oder Theorien des Alltags. Nachdem das Verhältnis von Theorie und Empirie zunächst anhand ausgewählter Texte aus dem Band Theoretische Empirie diskutiert wurde, konnte in Auseinandersetzung mit verschiedenen Datenbeispielen die Verwobenheit der beiden Pole soziologischer Forschung nachvollzogen werden. In einem letzten Schritt bot sich den Teilnehmenden die Möglichkeit, ‚Schnipsel‘ des bereits erhobenen Datenmaterials zur Diskussion zu stellen. Diese wurden in einem an der Grounded Theory orientierten Verfahren in zwei Gruppen kodiert und die daraus resultierenden (vorläufigen) Ergebnisse zu analytischen Notizen verdichtet.

Workshop über ‘Value Trails in Innovation – Empirical Objects and Reflexivity’ mit Poonam Pandey

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Am 10. Juli 2019 fand am Institut für Soziologie der Technischen Universität Berlin ein halbtägiger Workshop mit Dr. Poonam Pandey, Visiting Fellow des Graduiertenkollegs "Innovationsgesellschaft heute", statt. Ziel des Workshops war es, die Praxis des ‚Valuing‘, die – zumeist implizit – mit in Innovationstudien angelegt ist, reflexiv zu diskutieren und deren analytisches Potential zu eruieren. Im ersten Teil des Workshops wurde der Aufsatz "What is a Good Tomato? A Case of Valuing in Practice” von Frank Heuts und Annemarie Mol besprochen und der spezifische Beitrag von ‚valuation studies‘ für Innovationsstudien diskutiert. Im zweiten Teil haben die TeilnehmerInnen ihre eigenen Forschungsprojekte mit dem im Aufsatz von Heuts & Mol entwickelten analytischen Ansatz, ‚registers of valuing‘ empirisch fundiert zu unterscheiden, in Bezug gesetzt. Diese, als Übung konzipierte Aufgabe wandte im Zuge dessen eine Mapping-Technik an, mit der die jeweils empirisch zu identifizierenden ‚value trails‘ visualisiert wurden. Die TeilnehmerInnen reflektierten dabei auch ihre eigenen Positionen in Bezug auf die empirischen Objekte, empirischen Akteure und der jeweils vorfindbaren ‚value trails‘.

Kollegiatin Katharina Scheidgen organisiert Herrenhausen-Symposium

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Gemeinsam mit Suntje Schmidt (HU Berlin) und Timo Braun (FU Berlin) warb unsere Kollegiatin Katharina Scheidgen (2. Kohorte) Mittel für das Symposium „Temporal Dynamics in Entrepreneurial Ecosystems“ von der Volkswagen-Stiftung ein. Eingeladen wurden führende Wissenschaftler aus Soziologie, Wirtschaftsgeographie sowie Entrepreneurship- und Managementforschung, um die Potentiale des Konzepts „entrepreneurial ecosystems“ am 1. und 2. Juli 2019 im Schloss Herrenhausen in Hannover zu diskutieren. Weitere Informationen finden sich unter www.tdee-symposium.org

Bericht vom Workshop zu Feldtheorie in der Forschungspraxis mit Carla Ilten

Im Rahmen des Graduiertenkollegs „Innovationsgesellschaft heute“ fand am 29.05.2019 ein eintägiger Workshop mit Carla Ilten (UIC Chicago) zum Thema „Feldtheorie in der Forschungspraxis“ statt. Im ersten Teil des Workshops wurde ein Überblick über die verschiedenen Ansätze der Feldtheorie gegeben und dessen historische Entwicklung nachvollzogen. Anschließend fokussierte der zweite Teil des Workshops auf die (mögliche) Rolle von Feldern in der Forschungsarbeit der Teilnehmenden. Hier lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Einordnung des Feldes in die eigene Forschungsfrage.

Das Graduiertenkolleg begrüßt Lauren Kilgour als Visiting Fellow

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Wir freuen uns, ab Mai Lauren Kilgour als Visiting Fellow begrüßen zu dürfen. Lauren Kilgour ist Doktorandin der Informatik an der Cornell University in Ithaca, USA. Sie beschäftigt sich in ihrer Forschung im Besonderen mit der Kultur und Politik vernetzter Technologien, mit besonderem Augenmerk auf deren Design und Nutzung. In ihrem Dissertationsprojekt "Designing Difference: Electronic Ankle Monitors, Inequality, and the Politics of Technological Innovation" betrachtet sie diese Forschungsschwerpunkte anhand des empirischen Fallbeispiels der elektronischen Fußfessel, die zum digitalen Monitoring von justiziell bzw. polizeilich beobachteten Personen verwendet wird, z.B. während deren Bewährungszeit. Ihre theoretischen Einflüsse entstammen den Bereichen Soziologie, Naturwissenschaft und Technik, Mensch-Computer-Interaktion, Design, Recht und Politik sowie nicht zuletzt den Surveillance Studies.

Lauren Kilgour wird bis Ende Juli am Kolleg sein.

Das Graduiertenkolleg begrüßt Dr. Poonam Pandey als Visiting Fellow

Wir freuen uns, ab Mai Dr. Poonam Pandey als Visiting Fellow begrüßen zu dürfen. Poonam Pandey ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Department of Science and Technology-Centre for Policy Research des Indian Institute of Science in Bangalore, Indien. Sie war zuvor als Post-Doc an der Faculty of Arts and Social Sciences der Maastricht University und hat ihren Doktortitel am Centre for Studies in Science Policy der Jawaharlal Nehru University in New Delhi, Indien, erlangt. Ihre Arbeiten beschäftigen sich hauptsächlich mit neuen Technologien im Bereich der Landwirtschaft, Energie und Gesundheit und basieren auf Ansätzen der Science and Technology Studies, Innovationsforschung und Entwicklungsstudien. Während ihres Gastaufenthalts am Graduiertenkolleg wird sie darauf hinarbeiten, diejenigen (relationalen) Prozesse zu verstehen, durch die Werte in verschiedenen Innovationsansätzen (wie Innovationssysteme, verantwortungsvolle Forschung und Innovation, sparsame Innovationen und integrative Innovationen) verstanden, geschaffen, übertragen und zerstört werden.

Poonam Pandey wird bis Ende Juli am Kolleg sein.

Wissenschaftliche Aussprache von Georg Fischer am 8. April

Am Montag, den 8. April 2019 verteidigte Georg Fischer, Kollegiat des Graduiertenkollegs, erfolgreich seine Dissertation. Das Thema lautet "Urheberrecht und Kreativität in der samplingbasierten Musikproduktion". 

Das Graduiertenkolleg gratuliert Georg Fischer zum erfolgreichen Abschluss seines Forschungsprojekts.

Wissenschaftliche Aussprache von Maximilian von Laer am 20. März

Maximilian von Laer, Kollegiat der zweiten Kohorte, verteidigte am 20. März 2019 erfolgreich seine Dissertation mit dem Titel "Innovation strategies of emerging markets: China’s use of standardization as a strategic tool for global dominance".

Das Graduiertenkolleg gratuliert herzlich und wünscht Maximilian von Laer alles Gute.

Bericht vom Workshop zu Wissenschaftlicher Diskursanalyse mit Prof. Reiner Keller

Am 10. und 11.01.2019 fand im Rahmen des Graduiertenkolleg "Innovationsgesellschaft heute" am Institut für Soziologie der TU Berlin ein zweitägiger Workshop mit Prof. Dr. Reiner Keller von der Universität Augsburg zu der von ihm entwickelten Wissenssoziologischen Diskursanalyse (WDA) statt. Nach einem ersten Veranstaltungsteil, der die theoretischen Grundlagen der WDA zum Gegenstand hatte und Exkurse in die Geschichte und Entwicklung der Diskurstheorie beinhaltete, ging es in einem zweiten Teil um die methodologischen und methodischen Annahmen der WDA, in dessen Kontext Beispielmaterial exemplarisch ausgewertet wurde. Im Zuge des Workshops bestand für die Teilnehmer*innen zudem die Möglichkeit, ihre eigenen Forschungsprojekte vorzustellen und diskutieren zu lassen.

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang:

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Kontakt:

Dominika Hadrysiewicz
Wissenschaftliche Koordinatorin

Institut für Soziologie
Sekr. FH 9-1
Fraunhoferstr. 33-36
10587 Berlin

Tel.: +49 (0)30 314-27304
Fax.: +49 (0)30 314-22654

 

Prof. Dr. Arnold Windeler
Sprecher

Tel.: +49 (0)30 314-79824
Sekr.: +49 (0)30 314-73473

 

Prof. Dr. Ingo Schulz-Schaeffer
stellv. Sprecher

Tel.: +49 (0)30 314-22396
Sekr.: +49 (0)30 314-78547

 

Silke Kirchhof
Sekretariat

Tel.: +49 (0)30 / 314 - 71459
Fax: +49 (0)30 / 314 - 23148

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