TU Berlin

GraduiertenkollegGraduiertenkolleg

DFG-Graduiertenkolleg

Inhalt

zur Navigation

Innovationsgesellschaft heute

Lupe

Die reflexive Herstellung des Neuen

Innovationsgesellschaft heute

Lupe

Die reflexive Herstellung des Neuen

Innovationsgesellschaft heute

Lupe

Die reflexive Herstellung des Neuen

Innovationsgesellschaft heute

Lupe

Die reflexive Herstellung des Neuen

AKTUELLES

Tagung „Arbeitsmarkintegration im Alltag“ vom 16.-18. März 2020 in Kooperation mit dem Graduiertenkolleg

Vom 16. - 18. März 2020 findet die Tagung "Arbeitsmarkintegration im Alltag - Inklusionsbedarf von gesundheitlich beeinträchtigten und anderen benachteiligten Arbeitnehmer*innen" statt. Die Tagung wird von den Kollegiat*innen Jannis Hergesell (2. Kohorte) und Jana Albrecht (3. Kohorte) in Zusammenarbeit mit dem Forschungsnetzwerk Alterssicherung organisiert und in Kooperation mit dem Graduiertenkolleg am Institut für Soziologie der TU Berlin ausgerichtet.

Weitere Informationen zur Registrierung und das Tagungsprogramm finden sich hier.

Wissenschaftliche Aussprache von Katharina Scheidgen am 11.02.2020

Am Dienstag, den 11. Februar 2020 findet die wissenschaftliche Aussprache von Katharina Scheidgen, Kollegiatin des Graduiertenkollegs, um 12 Uhr im Raum FH 804 statt. Das Thema ihrer Dissertation ist "Netzwerkbildung im Silicon Valley und in Berlin. Der Einfluss unternehmerischer Ökosysteme auf die Bildung interorganisationaler Beziehungen innovativer Wachstumsunternehmen".

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Aufsatz von Dr. Simon Egbert mit Radzinowicz Preis 2019 ausgezeichnet

Für den Aufsatz 'Predictive Policing and the Politics of Patterns', der letztes Jahr im British Journal of Criminology (BJC) erschienen ist, erhält unser Post-doc, Dr. Simon Egbert, gemeinsam mit seinen Co-Autor*innen Mareile Kaufmann (Universität Oslo) und Matthias Leese (ETH Zürich) den Radzinowicz Preis 2019. Der Radzinowicz Preis wird alljährlich von den Herausgeber*innen des BJC für denjenigen Aufsatz des jeweiligen Jahrgangs vergeben, der ihrer Ansicht nach am meisten zum Wissen über Fragen der Strafjustiz und zur Entwicklung der Kriminologie beiträgt.

iRights.info-Artikel zum Urheberrecht in der Musikproduktion von Georg Fischer

Georg Fischer, Kollegiat des Graduiertenkollegs (2. Kohorte), hat auf iRights.info einen Beitrag unter dem Titel „Wie Musiker:innen das Urheberrecht umgehen und wieso das eine gute Sache ist“ veröffentlicht. In Anlehnung an seine Dissertation geht es um die Frage, wie sich in der Musikproduktion das Urheberrecht auf Kreativität auswirkt. Den Artikel finden Sie hier.

Workshop "Social and material ‘Resistance’ and Innovation” mit Mahendra Shahare

Am 16. Januar 2020 veranstaltete das Graduiertenkolleg "Innovationsgesellschaft heute“ einen Workshop mit dem derzeitigen Gastwissenschaftler Mahendra Shahare. Ziel des Workshops war es, auszuloten, wie Innovationsfelder durch unterschiedliche Modalitäten des Widerstandes neu konfiguriert werden, und die zugrundeliegenden Strukturen und Netzwerke zu identifizieren, die die Innovationsdynamiken prägen.
Nach einer Einführung von Mahendra Shahare diskutierten die Teilnehmer*innen im ersten Teil des Workshops Spezifika des Begriffs des materiellen und sozialen Widerstands und seine Bedeutung für Konzepte von Innovation im Allgemeinen. Diese wurden sodann auf eine Zusammenfassung des Diskurses um “Juul" (eine kontrovers rezipierte neue E-Zigarette) angewendet. Mit Hilfe einer Brainstorming-Methode kartierten die Teilnehmer*innen die hierauf bezogenen heterogenen, Ideen, Akteure, Artefakte und Positionen, die die potenzielle Innovation mitgestalten.
Diese Auseinandersetzung mit dem Konzept der “resistance” und der “multystability” von Innovationen bildete die Grundlage für den zweiten Teil des Workshops, in dem die Teilnehmer*innen die Potenziale und Grenzen des Konzepts für die Innovationsforschung und die Innovationsgesellschaft diskutierten. Die lebhafte und kontroverse Debatte beleuchtete Fragen nach möglichen Vorzügen des Denkens mittels des Konzepts des sozialen und materiellen Widerstandes als Mittel zum Verständnis von Innovationsprozessen sowie die epistemische Grundlage des Konzepts und seine methodischen Konsequenzen.

Interview zu Predictive Policing mit Simon Egbert

Simon Egbert, Postdoc des Graduiertenkollegs, sprach mit netzpolitik.org über Predictive Policing in Deutschland. 2013 setzte die Polizei München in Deutschland erstmalig auf computergestützte Vorhersage von Wohnungseinbrüchen. Im Interview spricht Simon Egbert über diese Technologie. Den Beitrag „Wie die bayerische Polizei das Predictive Policing nach Deutschland brachte“ finden Sie hier.

Workshop "Scripts and performative Dimensions of Innovation" mit Dr. Judith Igelsböck

© Judith Igelsböck

Am 7. Januar 2020 veranstaltete das Graduiertenkolleg "Innovationsgesellschaft heute" einen Nachmittags-Workshop mit der derzeitigen Gastwissenschaftlerin Dr. Judith Igelsböck. Ziel des Workshops war es, das Potenzial des von ihr mitentwickelten Konzepts der Innovationsskripte für die Dissertationsprojekte der Kollegiat*innen zu untersuchen und dabei vor allem den Fokus auf die performative Dimension von Innovationen zu legen. Nach einer Einführung in das Konzept durch Dr. Judith Igelsböck diskutierten die Teilnehmer*innen das Verhältnis zwischen dem Konzept und ihrer empirischen Forschung. Im zweiten Teil des Workshops reflektierten die Teilnehmer*innen die performativen Dimensionen von Innovation mit Blick auf ihre eigenen empirischen Fälle und wandten das Konzept der Innovationsskripte auf ausgewählte Aspekte ihrer Forschung an. Die Ergebnisse dieser Anwendung wurden mit vor allem visuellen Methoden präsentiert, was eine lebhafte und fruchtbare Diskussion ermöglichte. Die Anwendung verschiedener Aspekte des Skriptkonzeptes auf die heterogenen Projekte und Forschungsfragen der Teilnehmer*innen ermöglichte eine anregende Reflexion über die eigenen Projekte, ihr Verhältnis zur Innovationsgesellschaft und die Rolle von Innovationsskripten für das Konzept der Innovationsgesellschaft. Dabei wurden unter anderem Fragen nach der empirischen Bedeutung von Skripten im Feld, der Entstehung und Gestaltung von Innovationsskripten und der Möglichkeit der sozialwissenschaftlichen Kritik an bestehenden Skripten behandelt.

Workshop zur Grounded Theory mit Sebastian Dahm

Am 5. 12. 2019 fand am Institut für Soziologie der technischen Universität Berlin ein eintägiger Methodenworkshop mit Sebastian Dahm, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Graduiertenkolleg „Innovationsgesellschaft heute“ statt.

Gegenstand des Workshops war eine praktische Einführung in die Grounded Theory mit ATLAS.ti für Promovierende und fortgeschrittene Studierende. Ziel war es, nicht nur die methodologischen Grundlagen der Grounded Theory Methodologie zu erläutern, sondern auch ihre softwaregestützte Umsetzung anhand praktischer Übungen mit ATLAS.ti zu thematisieren.

Im ersten Teil des Workshops diskutierten die Teilnehmenden mit dem ersten Kapitel von Anselm Strauss‘ „Qualitative analysis for social scientists“ eines der grundlegenden Einführungswerke in die Grounded Theory Methodologie.

Es wurden Datensitzungen mit Materialien aus den Projekten der Teilnehmenden durchgeführt, die zum einen das allgemeine Vorgehen nach der Grounded Theory Methodologie verdeutlichten, und zum anderen erste Schritte im Umgang mit ATLAS.ti als Instrument für die qualitative Datenanalyse anleiteten.

New Publication: Tim Seitz‘ book on Design Thinking is now available in English

© Palgrave

Tim Seitz (2020): Design Thinking and the New Spirit of Capitalism. Palgrave Pivot, Cham.

An ethnographic study on Design Thinking, this book offers profound insights into the popular innovation method, centrally exploring how design thinking’s practice relates to the vast promises surrounding it. Through a close study of a Berlin-based innovation agency, Tim Seitz finds both mun­dane knowledge practices and promises of trans­formation. He unpacks the relationships between these discourses and practices and undertakes an exploratory movement that leads him from practice theory to pragmatism. In the course of this movement, Seitz makes design thinking understandable as a phenomenon of what Boltanski and Chiapello described as the “new spirit of capitalism” — that is, an ideological structure that incorporates criticism and therefore strengthens capitalism.

See on publisher’s website or Springerlink.

15th IRS International Lecture mit Chris Gibson (University of Wollongong, Australia) in Kooperation mit dem Graduiertenkolleg

Am 20. November 2019 von 16-18 Uhr findet die15th IRS International Lecture on Society and Space mit Chris Gibson (University of Wollongong, Australia) zu “Experiments at the edge: ecological crisis, resource security, and core-periphery dynamics in global production networks” statt, welche vom IRS in Kooperation mit dem SFB „Re-Figuration von Räumen“ und dem Graduiertenkolleg ausgerichtet wird. Interessierte sind herzlich eingeladen!
Weitere Infos und Hinweise zur Registrierung finden sich hier.

Das Graduiertenkolleg begrüßt Mahendra Shahare als Visiting Fellow

© Mahendra Shahare

Wir freuen uns, ab November Mahendra Shahare als Visiting Fellow begrüßen zu dürfen. Mahendra ist Doktorand am Department of Human­ities and Social Sciences des Indian Institute of Technology in Delhi, Indien. Er hat einen Master-Abschluss in Produkt­­design (IISc Bangalore, Indien) und einen weiteren Master in Philosophie der Wissen­schaft, Technologie und Gesellschaft der Uni­versität Twente, Niederlande. In seinem Dissertations­­projekt untersucht er aus der Pers­pektive einer Soziologie der Erwartungen die Entstehung eines neuen Forschungsgebietes (Syn­thetische Biologie). Während seines Forschungsaufenthaltes am Graduiertenkolleg möchte Mahendra untersuchen, wie die „Do It Yourself (DIY-bio)“-Bewegung Innovationsfelder und soziale Prozesse, die Reflexivität erzeugen, erweitert.

Mahendra wird bis Ende Januar am Kolleg sein.

Das Graduiertenkolleg begrüßt Dr. Judith Igelsböck als Visiting Fellow

© Anna Montemayor

Wir freuen uns, ab November Judith Igelsböck als Visiting Fellow begrüßen zu dürfen. Judith studierte Soziologie und Wissenschafts- und Technikforschung an der Universität Wien. Seit 2016 arbeitet sie als Postdoc im Post/Doc Lab Reorganizing Industries des MCTS. Dort erforscht sie derzeit gemeinsam mit KollegInnen vom Institut Mines-Télécom (IMT) in Frankreich, wie sich industrielle Grenzen im Zuge der Digi­talisierung auflösen, verschieben oder reartikulieren. Seit Oktober 2018 leitet sie darüber hinaus das Projekt ‘Drehbücher der Innovation’ am Linz Institute of Technology (LIT) der Johannes Keppler Universität Linz (JKU), das sich der empirischen Erkundung isomorpher Tendenzen in der Organisation von Innovationsaktivitäten sowie den Möglichkeiten der künstlerischen Intervention in eben diese widmet. Judith hat in einer Reihe von soziologischen Forschungsfeldern gearbeitet, unter ihnen Mensch-Computer-Interaktion, Wissenschaftsforschung und Arbeitsforschung. Ihrem Faible für künstlerische Forschung kommt sie derzeit vor allem im Experimentieren mit Verbindungslinien zwischen dem Theater und der Innovationsforschung nach.

Judith wird bis Ende Januar am Kolleg sein.

Summer School ‘Innovation and Its Others: Neglected aspects of creative destruction’

Am 21. und 22. Juni 2019 fand am Institut für Soziologie der TU Berlin die vom Graduiertenkolleg ‚Innovationsgesellschaft heute‘ organisierte Summer School zum Thema ‚Innovation and Its Others: Neglected aspects of creative destruction‘ statt. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass sich das wissenschaftliche Studium von Innovation(en) weitestgehend durch einen ‚pro-innovation bias‘ auszeichnet, mithin Innovationen als grundsätzlich wünschenswert ansieht, entsprechende Widerstände grundsätzlich als Abweichung thematisiert und die negativen Effekte von Neuerungen nicht oder nur unzureichend analysiert. Die Summer School wollte eben diese bis dato weitestgehend vernachlässigten Aspekte der Innovationsforschung zum Thema machen. Vor diesem Hintergrund hatten die Mitglieder des Graduiertenkollegs am ersten Tag der Summer School die Möglichkeit, an einem von Prof. Martin Bauer von der London School of Economics einerseits, von Prof. Benoît  Godin vom Institut National de la Recherche Scientifique in Montréal andererseits geleiteten Workshop teilzunehmen. Die Workshops befassten sich mit dem Phänomen und analytischen Potenzial von Widerstand gegenüber Innovationen (Bauer) sowie mit der terminologischen Geschichte des Innovationsbegriffs und dessen (historischer) Kontingenz (Godin). In beiden Workshops wurden zunächst Kerntexte der Workshopleiter diskutiert, um die dort zu findenden Kernaussagen auf die Forschungsprojekte der Teilnehmer*innen zu beziehen.

            Aufbauend auf den Workshops des ersten Tages fand am zweiten Tag der Summer School eine Konferenz mit Keynotes von Martin Bauer und Benoît Godin sowie mit Präsentationen von Mitgliedern des Graduiertenkollegs statt. Martin Bauer stellte dabei in seinem Vortrag eine funktionale Analogie von Widerstand und Schmerz ins Zentrum und verdeutlichte damit die analytische Fruchtbarkeit des Studiums von Widerstandspraktiken für das Verständnis von Innovationsphänomenen. Benoît Godin präsentierte in seinem Vortrag die lange und wechselhafte Geschichte des Innovationsbegriffs und zeigte auf diese Weise, dass die derzeitige dominante Stellung des Innovationsbegriffs in der Gegenwartsgesellschaft und dessen positive Konnotation keineswegs selbstverständlich sind. Die Präsentationen der Mitglieder des Graduiertenkollegs konnten wiederum zeigen, dass ‚das Andere‘ der Innovationsforschung produktive Fragestellungen und Perspektiven auf Innovationsphänomene ermöglicht und hier noch viel Forschungsbedarf besteht.

Bericht zum Workshop zu Theoretischer Empirie mit Prof. Herbert Kalthoff

Am 04. und 05. Juli 2019 fand im Rahmen des Graduiertenkollegs ‚Innovationsgesellschaft heute‘ am Institut für Soziologie der TU Berlin ein zweitägiger Workshop mit Prof. Dr. Herbert Kalthoff zum Thema ‚Theoretische Empirie‘ statt. Hauptgegenstand des Workshops war das Verhältnis von Theorie und Empirie mit Blick auf den Forschungsprozess in Projekten, die mit qualitativen, vor allem ethnographischen Ansätzen arbeiten. Ausgangspunkt war die grundlegende Einsicht, dass empirische Forschung immer mit theoretischen (Vor-)Annahmen operiert – seien dies wissenschaftliche Theorien oder Theorien des Alltags. Nachdem das Verhältnis von Theorie und Empirie zunächst anhand ausgewählter Texte aus dem Band Theoretische Empirie diskutiert wurde, konnte in Auseinandersetzung mit verschiedenen Datenbeispielen die Verwobenheit der beiden Pole soziologischer Forschung nachvollzogen werden. In einem letzten Schritt bot sich den Teilnehmenden die Möglichkeit, ‚Schnipsel‘ des bereits erhobenen Datenmaterials zur Diskussion zu stellen. Diese wurden in einem an der Grounded Theory orientierten Verfahren in zwei Gruppen kodiert und die daraus resultierenden (vorläufigen) Ergebnisse zu analytischen Notizen verdichtet.

Navigation

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe