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Die reflexive Herstellung des Neuen

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AKTUELLES

Workshop über ‘Value Trails in Innovation – Empirical Objects and Reflexivity’ mit Poonam Pandey

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Am 10. Juli 2019 fand am Institut für Soziologie der Technischen Universität Berlin ein halbtägiger Workshop mit Dr. Poonam Pandey, Visiting Fellow des Graduiertenkollegs "Innovationsgesellschaft heute", statt. Ziel des Workshops war es, die Praxis des ‚Valuing‘, die – zumeist implizit – mit in Innovationstudien angelegt ist, reflexiv zu diskutieren und deren analytisches Potential zu eruieren. Im ersten Teil des Workshops wurde der Aufsatz "What is a Good Tomato? A Case of Valuing in Practice” von Frank Heuts und Annemarie Mol besprochen und der spezifische Beitrag von ‚valuation studies‘ für Innovationsstudien diskutiert. Im zweiten Teil haben die TeilnehmerInnen ihre eigenen Forschungsprojekte mit dem im Aufsatz von Heuts & Mol entwickelten analytischen Ansatz, ‚registers of valuing‘ empirisch fundiert zu unterscheiden, in Bezug gesetzt. Diese, als Übung konzipierte Aufgabe wandte im Zuge dessen eine Mapping-Technik an, mit der die jeweils empirisch zu identifizierenden ‚value trails‘ visualisiert wurden. Die TeilnehmerInnen reflektierten dabei auch ihre eigenen Positionen in Bezug auf die empirischen Objekte, empirischen Akteure und der jeweils vorfindbaren ‚value trails‘.

Kollegiatin Katharina Scheidgen organisiert Herrenhausen-Symposium

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Gemeinsam mit Suntje Schmidt (HU Berlin) und Timo Braun (FU Berlin) warb unsere Kollegiatin Katharina Scheidgen (2. Kohorte) Mittel für das Symposium „Temporal Dynamics in Entrepreneurial Ecosystems“ von der Volkswagen-Stiftung ein. Eingeladen wurden führende Wissenschaftler aus Soziologie, Wirtschaftsgeographie sowie Entrepreneurship- und Managementforschung, um die Potentiale des Konzepts „entrepreneurial ecosystems“ am 1. und 2. Juli 2019 im Schloss Herrenhausen in Hannover zu diskutieren. Weitere Informationen finden sich unter www.tdee-symposium.org

Bericht vom Workshop zu Feldtheorie in der Forschungspraxis mit Carla Ilten

Im Rahmen des Graduiertenkollegs „Innovationsgesellschaft heute“ fand am 29.05.2019 ein eintägiger Workshop mit Carla Ilten (UIC Chicago) zum Thema „Feldtheorie in der Forschungspraxis“ statt. Im ersten Teil des Workshops wurde ein Überblick über die verschiedenen Ansätze der Feldtheorie gegeben und dessen historische Entwicklung nachvollzogen. Anschließend fokussierte der zweite Teil des Workshops auf die (mögliche) Rolle von Feldern in der Forschungsarbeit der Teilnehmenden. Hier lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Einordnung des Feldes in die eigene Forschungsfrage.

Summer School “Innovation and Its Others: Neglected aspects of creative destruction”

Am 20./21. Juni findet die Summer School des Graduiertenkollegs statt. Teil dieser Summer School ist eine am 21. Juni stattfindende Konferenz mit internationalen Keynotes von Benoît Godin (Institut national de la recherche scientifique, Montreal) und Martin W. Bauer (London School of Economics and Political Science) sowie Vorträgen aus dem Graduiertenkolleg, zu welcher wir alle Interessierten herzlich einladen.

Genauere Informationen zu Ablauf und Themen entnehmen Sie bitte dem Programm.

Für unsere Planung bitten wir um rechtzeitige Anmeldung unter Angabe des Namens und ggf. der Organisationszugehörigkeit an die wissenschaftliche Koordinatorin des Graduiertenkollegs: 

Das Graduiertenkolleg begrüßt Lauren Kilgour als Visiting Fellow

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Wir freuen uns, ab Mai Lauren Kilgour als Visiting Fellow begrüßen zu dürfen. Lauren Kilgour ist Doktorandin der Informatik an der Cornell University in Ithaca, USA. Sie beschäftigt sich in ihrer Forschung im Besonderen mit der Kultur und Politik vernetzter Technologien, mit besonderem Augenmerk auf deren Design und Nutzung. In ihrem Dissertationsprojekt "Designing Difference: Electronic Ankle Monitors, Inequality, and the Politics of Technological Innovation" betrachtet sie diese Forschungsschwerpunkte anhand des empirischen Fallbeispiels der elektronischen Fußfessel, die zum digitalen Monitoring von justiziell bzw. polizeilich beobachteten Personen verwendet wird, z.B. während deren Bewährungszeit. Ihre theoretischen Einflüsse entstammen den Bereichen Soziologie, Naturwissenschaft und Technik, Mensch-Computer-Interaktion, Design, Recht und Politik sowie nicht zuletzt den Surveillance Studies.

Lauren Kilgour wird bis Ende Juli am Kolleg sein.

Das Graduiertenkolleg begrüßt Dr. Poonam Pandey als Visiting Fellow

Wir freuen uns, ab Mai Dr. Poonam Pandey als Visiting Fellow begrüßen zu dürfen. Poonam Pandey ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Department of Science and Technology-Centre for Policy Research des Indian Institute of Science in Bangalore, Indien. Sie war zuvor als Post-Doc an der Faculty of Arts and Social Sciences der Maastricht University und hat ihren Doktortitel am Centre for Studies in Science Policy der Jawaharlal Nehru University in New Delhi, Indien, erlangt. Ihre Arbeiten beschäftigen sich hauptsächlich mit neuen Technologien im Bereich der Landwirtschaft, Energie und Gesundheit und basieren auf Ansätzen der Science and Technology Studies, Innovationsforschung und Entwicklungsstudien. Während ihres Gastaufenthalts am Graduiertenkolleg wird sie darauf hinarbeiten, diejenigen (relationalen) Prozesse zu verstehen, durch die Werte in verschiedenen Innovationsansätzen (wie Innovationssysteme, verantwortungsvolle Forschung und Innovation, sparsame Innovationen und integrative Innovationen) verstanden, geschaffen, übertragen und zerstört werden.

Poonam Pandey wird bis Ende Juli am Kolleg sein.

Wissenschaftliche Aussprache von Georg Fischer am 8. April

Am Montag, den 8. April 2019 verteidigte Georg Fischer, Kollegiat des Graduiertenkollegs, erfolgreich seine Dissertation. Das Thema lautet "Urheberrecht und Kreativität in der samplingbasierten Musikproduktion". 

Das Graduiertenkolleg gratuliert Georg Fischer zum erfolgreichen Abschluss seines Forschungsprojekts.

Wissenschaftliche Aussprache von Maximilian von Laer am 20. März

Maximilian von Laer, Kollegiat der zweiten Kohorte, verteidigte am 20. März 2019 erfolgreich seine Dissertation mit dem Titel "Innovation strategies of emerging markets: China’s use of standardization as a strategic tool for global dominance".

Das Graduiertenkolleg gratuliert herzlich und wünscht Maximilian von Laer alles Gute.

Bericht vom Workshop zu Wissenschaftlicher Diskursanalyse mit Prof. Reiner Keller

Am 10. und 11.01.2019 fand im Rahmen des Graduiertenkolleg "Innovationsgesellschaft heute" am Institut für Soziologie der TU Berlin ein zweitägiger Workshop mit Prof. Dr. Reiner Keller von der Universität Augsburg zu der von ihm entwickelten Wissenssoziologischen Diskursanalyse (WDA) statt. Nach einem ersten Veranstaltungsteil, der die theoretischen Grundlagen der WDA zum Gegenstand hatte und Exkurse in die Geschichte und Entwicklung der Diskurstheorie beinhaltete, ging es in einem zweiten Teil um die methodologischen und methodischen Annahmen der WDA, in dessen Kontext Beispielmaterial exemplarisch ausgewertet wurde. Im Zuge des Workshops bestand für die Teilnehmer*innen zudem die Möglichkeit, ihre eigenen Forschungsprojekte vorzustellen und diskutieren zu lassen.

Simon Egbert ist neuer Postdoc

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Simon Egbert ist seit Januar neuer Postdoc am Graduiertenkolleg. Er hat im letzten Jahr an der Universität Hamburg mit der Dissertation ‚Diskurs und Materialität – eine Dispositivanalyse des Drogentestens‘ promoviert und dort in den letzten beiden Jahren ein Forschungsprojekt zum Thema Predictive Policing durchgeführt. Zuvor war er an der Universität Bremen, in einem Forschungsprojekt zu Praktiken des Drogentestens, tätig. Er interessiert sich in seiner Forschung vor allem für gesellschaftliche Kontexte soziotechnischer Interaktion und im Rahmen dessen insbesondere für die praktischen und epistemischen Effekte, die mit der Entwicklung und Nutzung technischer Artefakte und digitalen Technologien einhergehen.

Seine jüngsten Publikationen sind unter anderem ‚Predictive Policing and the Politics of Patterns’ in British Journal of Criminology (mit Mareile Kaufmann und Matthias Leese), Preemptive „Screening for Malintent“: The Future Attribute Screening Technology (FAST) as Double Future Device’ in Futures (mit Bettina Paul), ‚Soziotechnische Herstellung von (Un-)Sicht- und (Un-)Sagbarkeiten. Drogentests als skopische Medien und die epistemische Typizität visuellen Wissens’ im Sammelband Wissensrelationen von Angelika Poferl und Michael Pfadenhauer und ‚On Security Discourses and Techno-Fixes – The Political Framing and Implementation of Predictive Policing in Germanyim European Journal for Security Research.

Neue Besetzungen am Kolleg

Dominika Hadrysiewicz koordiniert seit November 2018 das Graduiertenkolleg als Nachfolgerin von Susann Schmeißer. Simon Egbert ist seit Januar 2019 neuer PostDoc am Kolleg und löst Alejandro Esguerra ab.

Das Graduiertenkolleg dankt im Besonderen Susann Schmeißer für ihr langjähriges Engagement und die exzellente Arbeit am Kolleg.

Das Graduiertenkolleg beim 39. DGS-Kongress in Göttingen

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Im Rahmen des 39. DGS-Kongresses „Komplexe Dynamiken globaler und lokaler Entwicklungen“ vom 24. bis 28. September 2018 fand auch die Session
„Innovationsfelder: Handlungsfelder der Koordination komplexer Innovationen“ statt, organisiert von den Sprechern des Graduiertenkollegs, Dr. Arnold Windeler und Dr. Ingo Schulz-Schaeffer.

Arne Maibaum und Jannis Hergesell, Kollegiaten der zweiten Kohorte, trugen zum Thema "Innovationsfeld Pflegerobotik" vor. Katharina Scheidgens Vortrag "Innovation in entrepreneurial Fields: Feldspezifische Praktiken des Innovierens in Berlin und Silicon Valley" fand krankheitsbedingt leider nicht statt.

Neue Publikation des Kollegs

Jannis Hergesell, Arne Maibaum, Clelia Minnetian und Ariane Sept (Hrsg.) (2018): Innovationsphänomene. Modi und Effekte der Innovationsgesellschaft: Springer VS.

Dieser Sammelband befasst sich mit der rapiden Verbreitung von Innovationen, die zu einem ubiquitären Phänomen geworden sind, welches alle gesellschaftlichen Teilbereiche erfasst. In den Beiträgen werden Innovationsphänomene interdisziplinär in Bezug auf verschiedene gesellschaftliche Teilbereiche in ihren heterogenen Facetten analysiert, um so einen empiriegeleiteten Beitrag zur Weiterentwicklung der Diagnose „Innovationsgesellschaft“ zu leisten. Die untersuchten Phänomene reichen von der Planung, Implementierung und Durchsetzung konkreter Innovationen über Praktiken des Innovierens bis zu veränderten Wahrnehmungs- und Deutungsmustern sowie damit einhergehenden neuen Machtbeziehungen. 

Die Herausgeber und Herausgeberinnen sind Mitglieder des DFG Graduiertenkollegs „Innovationsgesellschaft heute: die reflexive Herstellung des Neuen“ am Institut für Soziologie der TU Berlin.

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