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TU Berlin

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Summer School 2019 - ‘Innovation and Its Others: Neglected aspects of creative destruction’

Am 21. und 22. Juni 2019 fand am Institut für Soziologie der TU Berlin die vom Graduiertenkolleg ‚Innovationsgesellschaft heute‘ organisierte Summer School zum Thema ‚Innovation and Its Others: Neglected aspects of creative destruction‘ statt. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass sich das wissenschaftliche Studium von Innovation(en) weitestgehend durch einen ‚pro-innovation bias‘ auszeichnet, mithin Innovationen als grundsätzlich wünschenswert ansieht, entsprechende Widerstände grundsätzlich als Abweichung thematisiert und die negativen Effekte von Neuerungen nicht oder nur unzureichend analysiert. Die Summer School wollte eben diese bis dato weitestgehend vernachlässigten Aspekte der Innovationsforschung zum Thema machen. Vor diesem Hintergrund hatten die Mitglieder des Graduiertenkollegs am ersten Tag der Summer School die Möglichkeit, an einem von Prof. Martin Bauer von der London School of Economics einerseits, von Prof. Benoît  Godin vom Institut National de la Recherche Scientifique in Montréal andererseits geleiteten Workshop teilzunehmen. Die Workshops befassten sich mit dem Phänomen und analytischen Potenzial von Widerstand gegenüber Innovationen (Bauer) sowie mit der terminologischen Geschichte des Innovationsbegriffs und dessen (historischer) Kontingenz (Godin). In beiden Workshops wurden zunächst Kerntexte der Workshopleiter diskutiert, um die dort zu findenden Kernaussagen auf die Forschungsprojekte der Teilnehmer*innen zu beziehen.

Aufbauend auf den Workshops des ersten Tages fand am zweiten Tag der Summer School eine Konferenz mit Keynotes von Martin Bauer und Benoît Godin sowie mit Präsentationen von Mitgliedern des Graduiertenkollegs statt. Martin Bauer stellte dabei in seinem Vortrag eine funktionale Analogie von Widerstand und Schmerz ins Zentrum und verdeutlichte damit die analytische Fruchtbarkeit des Studiums von Widerstandspraktiken für das Verständnis von Innovationsphänomenen. Benoît Godin präsentierte in seinem Vortrag die lange und wechselhafte Geschichte des Innovationsbegriffs und zeigte auf diese Weise, dass die derzeitige dominante Stellung des Innovationsbegriffs in der Gegenwartsgesellschaft und dessen positive Konnotation keineswegs selbstverständlich sind. Die Präsentationen der Mitglieder des Graduiertenkollegs konnten wiederum zeigen, dass ‚das Andere‘ der Innovationsforschung produktive Fragestellungen und Perspektiven auf Innovationsphänomene ermöglicht und hier noch viel Forschungsbedarf besteht.

Summer School 2017: "Perspectives on Innovation Society"

Lupe

Am 15. und 16. Juni 2017 fand die dritte Summer School des Graduiertenkollegs statt: Im Kreis der Kollegiat*innen, Professor*innen und weiterer Gäste fand ein reger Austausch zu den verschiedenen Perspektiven auf die Innovationsgesellschaft statt.

Unser besonderer Dank gilt den Gastvortragenden Prof. Dr. Barbara Adam (Cardiff University), Dr. Fran Osrecki ​(Universität Osnabrück), Dr. Peter Stegmaier (Universiteit Twente) und Dr. Jérôme Denis (Centre de Sociologie de l'Innovation, Mines-ParisTech) für ihren Beitrag.

Hier finden Sie das Programm der Summerschool.

Winterschool 2016 - „Innovation: Materiality, Space and the Subject“

Unter dem Motto "Innovation: Materiality, Space and the Subject" fand vom 1. bis 2. Dezember 2016 die erste Winterschool des Graduiertenkollegs „Innovationsgesellschaft heute“ am Institut für Soziologie statt.

 In Workshops und bei Präsentationen tauschten sich die Kollegiat*innen und Antragssteller*innen mit den eingeladenen Gastwissenschaftler*innen Nelly Oudshoorn (University of Twente), Saša Bosančić (Universität Augsburg), Marcela Suarez Estrada (FU Berlin) und Clemens Blümel (HU Berlin) aus - ihnen gilt besonderer Dank. 

Zweite Summerschool 2014 - "Doing Innovation"

Mind Map: Innovation.
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Doing Innovation?
Lupe
I don't know!
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Prof. Dr. Hubert Knoblauch in discussion with the guest scientists Dr. Laurie Waller and Dr. Candace Jones.
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Unter dem Motto "Doing Innovation" fand vom 21. bis 23. Mai 2014 die zweite Sommerschule des Graduiertenkollegs „Innovationsgesellschaft heute“ am Institut für Soziologie statt.

In Plenarsitzungen, Workshops und dem World Café setzten sich die KollegiatInnen gemeinsam mit den Antragstellern und Gästen mit Fragen zu alternativen Zukunftsmodellen, wie Menschen in Interventionen vernetzt sind und inwiefern Routinen stabilisierend sind, auseinander. 

Besonderen Dank gilt den Gastwissenschaftlern Anke Strauß (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialwissenschaften),  Candace Jones (Carroll School of Management, Boston College, USA) und Raghu Garud (PennState University, USA), die den Doktoranden in Workshops mit Ideen zu den Themen Transformation/Translation, Wege der Innovation und dem Ausdruck der Neuheit und des Neuen zur Seite standen. 

Ebenso sei den zu der Zeit anwesenden Visiting Fellows Helena Webb, Laurie Waller und Cesare Riillo gedankt, die mit ihren fruchtenden Impulsen und Kommentaren die Diskussionen im Rahmen der Summer School vorangetrieben haben. 


 

 

Erste Summer School 2013: "Reflexive Innovation"

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 Unter dem Motto "Reflexive Innovation" fand vom 5. bis 7. Juni 2013 die erste Sommerschule des Graduiertenkollegs "Innovationsgesellschaft heute" statt. Als Gastwissenschaftler waren Elena Esposito (Universita degli Studi di Modena e Reggio Emilia, Italien) und Christine Leuenberger (Cornell University, USA) eingeladen. Neben dem Rahmenthema Reflexivität wurden in den Workshops und Vorträgen vor allem die Verhältnisse zwischen Innovation und Wissen (Leuenberger) sowie zwischen Innovation und Neuheit (Esposito) fokussiert.


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