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TU Berlin

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Tagung "Sensing Collectives - Aesthetic and Political Practices Intertwined" von 14. bis 16. November 2018

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Die Tagung Sensing Collectives - Aesthetic and Political Practices Intertwined fand vom 14. bis zum 16. November 2018 statt. Organisator*innen waren Kollegiatin Nora Rigamonti und Prof. Dr. Jan-Peter Voß vom Institut für Soziologie sowie Dr. Marcela Suárez (Lateinamerika-Institut, FU Berlin) und Jacob Watson. 

"Entanglements between aesthetic and political practices are visible all around. Collective life is shaped in ways of sensing, perceiving, and desiring (aesthetics) as well as in collective subjectivities, will, and interests (politics). To see both dimensions of collective ordering at work we may look into struggles over cultural policy and curatory strategies, into governmental public relations, party campaigns, corporate branding and marketing, grassroots activism, protest, resistance or amateur and do-it-yourself movements. They all comprise both an aesthetic and a political dimension. But how exactly do aesthetics and politics relate with each other?

With the workshop “Sensing Collectives – Aesthetic and Political Practices Intertwined” our investigations into these relations focused on practices: concrete activities by which sensorial perceptions and collective subjectivities are evoked and by which they are shaped in particular situations. For aesthetic practices: How is it that patterns of sensorial attention and appreciation become attuned, that certain styles of sensing are effectively performed as intense and valuable, so that certain aesthetics become authoritative? And for political practices: How is it that collective action is mobilized and norms and decisions are legitimized, that certain group identities are performed effectively, so that certain representations of collective will and interests become authoritative? The aim of taking this practice-oriented approach is to arrive at an analytical description of specific patterns in which aesthetics and politics intertwine in the making and in the disruption of collective orders – in ongoing processes of governance and innovation. [...]

The plan is to produce a publication with revised contributions that (a) precisely elaborate aesthetic and political practices in each case, (b) thoroughly map their intertwining, and (c) reconstruct how specifically they contribute to the stabilization and/or innovation of collective orders."

Der ausführlichen Bericht findet sich hier. Videoaufnahmen und Impressionen der Keynote von Antoîne Hennion am ersten Abend können auf der Seite des ici Berlin angesehen werden.

Internationale Konferenz: "Creativity and Fields"

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2nd Annual Conference of Organized Creativity and 2nd International Conference of Innovation Society Today

Taking place at the Technical University (TU) Berlin on June 28 and 29 2018, Organized Creativity’s 2nd Annual Conference was at the same time the 2nd International Conference of TU’s Research Training Group “Innovation Society Today” (both sponsored by the German Research Foundation DFG). Thus, a collaboration between to research groups interested in similar, yet probably slightly different phenomena: creativity and innovation. The conference took a perspective towards creativity/innovation discussing them together with the concept of fields. Combining keynote speeches from renowned scholars with presentations of doctoral and post-doctoral research, the conference underlined as well its claim of internationality as the research groups’ goal to foster young scholars’ work. In the following we will give a short recall of the different presentations given.

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Birke Otto (Viadrina) & Konstanin Hondras (Duisburg-Essen)

Program

Internationale Konferenz: "Innovation society today. Theoretical and empirical challenges"

Dienstag, 28. April 2015

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Zum Abschluss der ersten drei Jahre richtete das Graduiertenkolleg vom 10. bis 12. Juni eine internationale Konferenz zum Thema „Innovation society today. Theoretical and empirical challenges“ aus. Vortragende waren:

Stephen R. Barley (Stanford University), Steve Fuller (University of Warwick), Benoît Godin (L'Institut national de la recherche scientifique), Hans Joas (Humboldt Universität zu Berlin), Marco Jöstingmeier (Technische Universität Berlin), Susan S. Silbey (Massachusetts Institute of Technology), Julian Stubbe (Technische Universität Berlin), sowie Arnold Windeler (Technische Universität Berlin).

Ziel der Konferenz war es, die bisherige Forschung am Kolleg auszuwerten und künftige Forschungsperspektiven zu diskutieren. 

Eine PDF-Version des Programms der Konferenz finden Sie hier (PDF, 85,3 KB).

Impressionen von der Konferenz "Innovation Society Today"

Lecturer: Stephen Barley
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Lecturer: Hans Joas
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On the right: Julian Stubbe
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Lecturer: Stephen R. Barley
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Foreground: Benoît Godin / Background: Robert Schmidt
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On the right: Arnold Windeler
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From left: Marco Jöstingmeier / Benoît Godin / Susan S. Silbey
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Lecturer: Susan S. Silbey
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Lecturer: Stephen R. Barley
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Lecturer: Steve Fuller
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Lecturer: Benoît Godin
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Klausurtagung 2015

Donnerstag, 05. Februar 2015

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Am 22. und 23. Januar fand unsere Klausurtagung am Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin (WZB) statt, auf der die Facetten von Reflexivität und die Bedeutung des Feldkonzepts intensiv diskutiert wurden. Im Mittelpunkt standen dabei die Ergebnisse aus den Dissertationsschriften der StipendiatInnen.


In zwei parallelen Tracks (1. "Facetten der Reflexivität im Kontext der Innovationsgesellschaft" und 2. "Bedeutung von Feldgrenzen im Kontext der Innovationsgesellschaft") wurden von den KollegiatInnen erstens zentrale Ergebnisse der eigenen Arbeiten vorgestellt und zweitens ein Bezug auf das Track-Thema hergestellt.


Tagungen

Klausurtagung II - 22.-23.01.2015 am WZB

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Das Graduiertenkolleg "Innovationsgesellschaft heute" veranstaltete am 22. und 23. Januar 2015 eine Klausurtagaung am WZB. 

Im Mittelpunkt standen die Ergebnisse aus den Dissertationsschriften der StipendiatInnen. Neben der fokussierten Diskussion von Ergebnissen der Schriften, war es das Ziel der Tagung, gemeinsam Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung des Kollegs und damit für den im September 2015 einzureichenden Folgeantrag zu erarbeiten. 

Das Programm der Klausurtagung ist hier einsehbar.

 

"Struggling with Innovations?" - 07.-08.11.2013 am IRS

Die internationale Konferenz "Struggling with Innovations? Social Innovations and Conflicts in Urban Development and Planning" fand zusammen mit dem Leibniz Institute for Regional Development and Structural Planning in Erkner vom 7. bis zum 8. November 2013 statt. Das Konzept zur Konferenz ist hier abrufbar.

 

 

Erste Klausurtagung des Graduiertenkollegs im Wissenschaftszentrum Berlin

Am 10. Juli 2012 fand im Wissenschaftszentrum die erste Klausurtagung des DFG-Graduiertenkollegs "Innovationsgesellschaft heute" statt. Nach einer Einführung von Jan-Hendrik Passoth wurden in drei Workshops von den KollegiatInnen, den Antragstellern und assoziierten ProfessorInnen Forschungsfragen, Perspektiven und Strategien des Kollegs ausgelotet und erarbeitet. Im daran anschließenden Wrap-Up wurden die Ergebnisse der Workshops vorgestellt und intensiv besprochen, bevor es in die große Abschlussdiskussion und schließlich zum gemeinsamen Abendessen ging. Die Fotos vermitteln einen Eindruck von der Klausurtagung. In den drei problemorientierten Workshops wurden zentrale Forschungsfragen der Promotionsprojekte sowie kollegspezifische Fragen zu Interdisziplinarität und Publikationstätigkeiten, zu künftigen Veranstaltungen sowie zur Außendarstellung diskutiert.

In einem ersten Workshop standen methodische und forschungspraktische Aspekte im Mittelpunkt. Ausgangspunkte waren die unterschiedlichen Innovationskonzepte der beteiligten Disziplinen und die These, dass sich in unterschiedlichen Bereichen und auf unterschiedlichen Aggregationsebenen der modernen Gesellschaft Innovationspraxis, Innovationsdiskurse und Innovationsregime so beschreiben lassen müssen, dass gerade die Unterschiede herausgearbeitet werden können. Welcher analytische Begriff von Innovation lässt sich mit der Vielfalt an Innovationsphänomenen in den verschiedenen Feldern und auf den unterschiedlichen Ebenen verbinden? Und wie lassen sich vergleichbare Kriterien ausmachen, mit denen es möglich ist, der Frage nachzugehen, ab wann etwas jeweils als Innovation bezeichnet werden kann?

Ein zweiter Workshop beschäftigte sich mit der Rolle von Materialität für Innovationen: Von Innovationen in den klassischen Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft/Technik wird häufig angenommen, dass sie an physische Objekte gebunden sind, ganz gleich, ob es sich um eine Produktinnovation handelt, bei der das Innovationsobjekt verändert wird, oder um eine Prozessinnovation, bei der das Herstellungsverfahren variiert wird. In anderen Zusammenhängen wird mit Innovation vornehmlich die Herstellung neuer Praktiken oder die Entwicklung neuer diskursiver Formen bezeichnet. Zudem lassen sich in all diesen Bereichen auch Herstellungsprozesse neuer Objekte und neuer Praktiken beobachten, die von den beteiligten Akteuren gerade nicht als Innovationen beschrieben werden – etwa im Design oder in der Kunst, wo die Innovationssemantik der Kreativität und der Umwälzung eher als Negativfolie benutzt wird. Eine der Schwierigkeiten, diese unterschiedlichen Phänomene vergleichend in den Griff zu bekommen, hängt mit dem unzureichend ausgearbeiteten Materialitätskonzept in der Innovationsforschung zusammen.

Zuletzt beschäftigte sich ein Workshop mit der Frage, ob sich die Kennzeichnung der „reflexiven Innovationsgesellschaft“ als tragfähige Zeitdiagnose eignet. Schließlich geht mit ihr die These einher, dass es sich nicht nur um eine wissenschaftliche Beschreibung handelt, sondern sich auch die moderne Gesellschaft selbst als durch Innovation und das Wissen um Innovation geprägt beobachtet. Gerade deshalb weisen Innovationen heute einen enormen Mobilisierungscharakter auf: Ob als Idee, als materialisiertes Artefakt oder als Thema von Kommunikation, der Innovationsimperativ stellt sowohl innerwissenschaftlich als auch zwischen den einzelnen Gesellschaftsbereichen eine verbindende Referenz dar. Zu klären, ob sich mit Hilfe des Begriffs der reflexiven Innovationsgesellschaft ein Blickwinkel eröffnet, mit dem verschiedene Beobachtungen von empirischen Phänomenen vergleichend gebündelt werden können, ist eine der Aufgaben des Graduiertenkollegs.

(Dieser Text ist eine leicht überarbeitete und gekürzte Fassung des Konferenzberichts von Jan-Hendrik Passoth und Jessica Stock, erschienen in: WZB Mitteilungen 137, September 2012, S. 46-8. Die vollständige Publikation kann hier heruntergeladen werden.)

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